Ein Blick zurück #5

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen.

Haare länger oder kürzer?
Gleiche Stelle, gleiche Welle und vor allem: gleiche Länge.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ein wenig kurzsichtiger. Unerheblich.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wir haben die Grunderwerbssteuer schon bezahlt, daher: mehr. Ich avisiere jedoch schon einen neuen Spitzenwert für 2015.

Der hirnrissigste Plan?
Dieses Jahr keine hirnrissigen Pläne, denke ich.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ähhh… mit Unterarmgehstützen auf Eis wandeln?

Die teuerste Anschaffung?
Die neuen Möbel fürs Kinderzimmer.

Das leckerste Essen?
Derzeit bevorzuge ich „Nürnberger“ Bratwürstchen mit Kartoffelpüree und Sauerkraut.

Das beeindruckendste Buch?
Dieses Jahr war nicht allzu viel mit Lesen. Ich habe mich noch einmal von Anfang an durch „Das Rad der Zeit“ gelesen, stecke jetzt aber bei Band 9 fest, was wenig beeindruckend ist. Wahrscheinlich war ich einfach zu sehr mit dem neuen Job befasst und hatte den Kopf nicht genug frei fürs Lesen, die vorübergehende Erblindung (einseitig ^^) hat mich auch nicht animiert, zum Buch zu greifen und überhabt war ich einfach von anderen dingen abgelenkt. Nächstes Jahr wird wieder mehr gelesen.

Der berührendste Film?
Ich mochte „Banklady“ gern. Schon weil es einen letzten Blick auf den guten alten Ünüvar bietet, der zum Jahresbeginn abgerissen wurde. Auf dem Gelände entstehen jetzt Supi-Dupi-Eigentumswohnungen in „Hammer Lage“ – mit Blick auf die Caspar-Voigt-Straße und akustischer Bereicherung durch den Autobahnzubringer, den Horner Kreisel, die B5, eine Eisenbahntrasse sowie weiterer Highlights wie einem Drogenumschlagplatz am U-Bahnhof Raues Haus. Aber hey, wenigstens ist der fußläufig erreichbar!

Das beste Lied?
Ich kann mich ehrlich gesagt, an kein spezielles Lied erinnern, dass mich so richtig geplättet hat.

Das schönste Konzert?
kein Konzert für mich.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Arbeit. Immer wieder.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Mann und Kind. Im Urlaub. Im Herbst.

Vorherrschendes Gefühl 2014?
„Das gaaaanze Leben ist ein Quiz, und wir sind nur die Kandidaten…“

2014 zum ersten Mal getan?
Ein Haus gekauft. Meine Nerven!

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Kortison genommen. Hätte ich gern drauf verzichtet.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Zwei fiese MS-Schübe.
Urlaubschaos im Sommer.
Die OP vom Kind.

2014 war mit einem Wort…?
solala. Gegen Ende etwas besser.

Herbstchallenge

Kleine ToDo-Liste für den Herbst.

  • Rasenschnitt (20cm auf 5 cm. bei feuchtem Gras. Urgs!)
  • Zaun hinten streichen
  • Brimbeere und Himbeeren auslichten
  • Schaukel streichen
  • Beerenbäumchen beschneiden
  • Aprikosenschnitt (sollte eigentlich schon im Frühjahr passiert sein – mea culpa!)
  • Lebensbaumhecke vom Nachbarn links (D) auf 2,00m – 2,20m kürzen (Er macht da nämlich nix und wenn wir es nicht tun, wuchern die Dinger innerhalb kürzester Zeit auf 4-5 Meter hoch. Und die stehen genau auf der Grundstücksgrenze … Sonne ade!)
  • Lebensbaumhecke zum Nachbarn rechts (PL) von etwa 5m Höhe auf 3m sowie in der Breite zurück schneiden (OMFG! Aber ein Muss, da Vorbereitung für Arbeiten am Nebengraben)
  • Dachpappe Pumpenhaus
  • Aktion: Gegen die wilden Brombeeren
  • Dachpappe Müllunterstand
  • Schuppen aufräumen
  • Auslichten Haselstrauch hinten
  • Nachbarliche (D) Berberitze zurückschneiden (siehe Lebensbaumhecke – nur klaut die Berberitze eben keine Sonne sondern macht Lackkratzer ins Auto.)
  • Sauerkirsche schneiden
  • Auslichten Sträucher und Beschneiden Lebensbäume vorn.
  • Zaun vorn streichen (Farbe fehlt!)
  • Rutschenhaus streichen (Farbe fehlt! Kind wünscht rosa und lila Farbanteile! *augenroll*)
  • Türklinke vom Schuppen befestigen (Madenschraube fehlt!)
  • Schuppen“gardine“ fertigstellen – Fenstermaß ca. 50×70
  • Brombeerpflanzen kaufen und pflanzen (2 Stk.)
  • Beerensträucher kaufen + pflanzen
  • Vorbereitung Kartoffelacker 2015
  • vorhandene Beerensträucher auslichten
  • Herbstdüngung Beeren
  • Apfelbäume schneiden
  • Frostsicherung Aprikose
  • Anstrich Pumpenhaus (Farbe fehlt!)
  • Frühblüher – Zwiebeln setzen
  • Erdbeeren pflanzen
  • Anstrich Müllunterstand (Farbe fehlt!)
  • Nebengraben säubern
  • Hauptgraben sichern
  • Häuschen aufräumen
  • finaler Standort Komposter
  • Rankhilfe Brimbeere (hinterm Haus)
  • Einfriedung Himbeeren
  • Innen- und Außenthermometer befestigen (scheiterte bislang am Fehlen von FÜNF Schräubchen… no further comment!)
  • Garagenausfahrt Schwalbe planieren
  • Herbstreinigung Werkzeuge und Rasenmäher
  • Abgrillen (Wobei – Grillen geht auch im Winter 😉 )
Die Sachen, die jetzt weggestrichen sind, wurden in einem zweitägigen – ungeplanten!  – Gewaltakt erledigt. Gott, was sind wir gut! *aufdieeigeneschulterklopf*

Update KW 36
Update KW 38
Update KW 40

Schuhkauf

Ich habe mir neue Schuhe gekauft.
Respektive bestellt.

Beim Schumacher.

Und das nicht, weil ich gerne teure Schuhe trage. Sondern weil mir nichts anderes mehr übrig bleibt.
Mein Fuß ist nämlich etwas speziell. Ich habe – das liegt in der Familie und zu einem sicher nicht unerheblichen Teil auch an den zusätzlichen Kilos, die ich so mit mir rumtrage – einen ziemlich breiten Vorderfuß. Als wäre das nicht schon Strafe genug, sind mir auch noch zwei geringfügig unterschiedlich große Füße gewachsen – links trage ich im Allgemeinen eine 40, rechts eine 39.

Will heißen, passt der Schuh links, dann schlabbert der rechte und kann nur mit 2-3 Einlegesohlen als annehmbar betrachtet werden. Passt der Schuh rechts, brauche ich es links gar nicht zu versuchen, denn dann komm ich da nicht rein. Falls ich aus irgendeinem irren Zufall doch mal haaaaalbwegs in der Größe annehmbare Schuhe gefunden habe – was praktisch nie vorkommt – dann hängt mein breiter Vorfuß so glücklich über der Sohlenbreite, dass der Schuh nach 3 Monaten anfängt sich durchzuwetzen. Alternativ, wenn der Schuh zu steif zum durchwetzen ist, werden meine Füße so zusammengedrückt, dass der kleine Zeh seine Zielposition unter seinem Nachbarn findet. Entsprechend gestaltet sich dann der Laufkomfort.

Ich renne seit Jahren von Schuhladen zu Schuhladen und versuche, dort etwas annehmbares zu finden. Es muss nicht besonders schön sein, von mir aus mit Glitzer oder pink oder was auch immer. Es sollte nur in der Länge und in der Breite passen. Denn nach einigen Ausflügen mit zweifelhaften Ergebnissen und angesichts der beständig hohen Schuhpreise bin ich zwischenzeitlich nicht mehr bereit, bezüglich der Passform auch nur den kleinsten Kompromiss einzugehen. Das ist insofern blöd für mich, als dass ich dann jetzt eben keine normalen Schuhe finden werde. Geht nicht.

Es sei denn, ich kaufe zwei Paar Schuhe. Das geht immer, ist allerdings für mein kleines Ökotantenherz eher nicht machbar. Und mein Ökonomenherz möchte das zweite unegale Paar dann auch nicht verschleudern, verschenken oder am Ende gar wegwerfen. Außerdem besteht dann ja immernoch das Problem mit dem breiten Vorderfuß. Weiterhin kann man natürlich auch die berechtigte Frage stellen, ob das neu gefundene Schuhpaar denn sein Geld (immerhin der doppelte Preis als „normal“) überhaupt wert sein kann.

Ich habe jetzt so die letzten eineinhalb Jahre immer wieder mal mit dem Gedanke gespielt, mir ein Paar Schuhe „machen“ zu lassen, wobei der finanzielle Aspekt durchaus groß ist, denn vom Schumacher maßgeschneiderte Schuhe sind – wenig überraschend- immens teuer. 1000 bis 2000 Euro sollte man einkalkulieren. Möchte ich aber ungern. SEHR ungern.

Zum Glück ist es noch nicht ganz soweit. Es gibt da nämlich dieses Zwischending. Maßkonfektion nennt sich der Spaß. Es gibt eine Vielzahl an Leisten mit unterschiedlichen Weiten, man kann das Leder, die Farbe, das Absatzmaterial und einiges mehr auswählen. Die große Auswahl gibt es dabei nur für Männer. Anzugträger, feine Pinkel und Leute, die gern gut sitzende Schuhe tragen eben.
Frau kann dagegen von Glück reden, wenn sie überhaupt etwas findet. Leider.
Meine neuen Schuhe werden beispielsweise von Handmacher gefertigt, die sind im „Einsteigersegment“ der Maßkonfektion tätig und kosten nunja.. verhältnismäßig wenig. Die Handmacher-Jungs haben genau EINEN Damenleisten. Mit fester Breite.
Das hat den Schuhmachermeister, der meine Füße vermessen hat, mächtig ins Schwitzen gebracht. Mich auch. Ich befürchtete nämlich schon, ich müsste in den vierstelligen Bereich auswandern (IEKS!). Er hingegen überlegte, ob er mir notfalls (Wir sprechen von Schuhen im Bereich von rund 300 Euro!) einen schmalen Herrenleisten (nur über meine Leiche!!!) verpassen könnte. Zum Glück für uns beide stellte es sich heraus, dass der Damenleisten doch passte und nicht zu eng war. Meine Zehen fühlten sich ebenfalls recht wohl, so dass ich nunmehr auf ein Ende meiner Schuhodyseee hoffe.

Die Auswahl des Obermaterials ist natürlich auf Leder beschränkt. Ich wollte zwar eigentlich auch ganz gern mal einen textilen Schuh haben, aber gut. Man kann nicht immer alles haben.

Nur noch drei Wochen warten (die Maschinen in CZ laufen schon warm 😉 ), dann sind sie da.

Sehnerventzündung #4 Teil 2

Freitag, 02.05.
mbH und die Kleine sind heute unterwegs. Ausflug in den Wildpark Lüneburger Heide. Ich darf hier bleiben, um mich zu erholen. Sehr lieb von den beiden. (Obwohl ich auch gern mitgefahren wäre – aber das wäre eine Schnapsidee..)
Kortison zeigt Wirkung. Bin deutlich verlangsamt. Schnelle Bewegungen sind unglaublich anstrengend und kräftezehrend. Dritte Infusion gegen 8:30. Sehfähigkeit steigt minimal an. Dafür wieder etwas Kopfschmerzen. Schmerzen bei Augenbewegung nur noch minimal.
Zwei Einkaufstouren. Dazwischen 2,5 stündige Mittagspause. Etwas gehauselft.
Schlafendes Kind vom Auto ins Bett gebracht. Anschließend entspannt mit mbH Tageserlebnisse ausgetauscht.
Zeitig ins Bett.

Allgemeinbefinden: okeeee.
emotionaler Zustand intern: belastet aber besser, da vorerst letzter Kortiosontag.
emotionaler Zustand extern: angestrengt, müde. Blick in den Spiegel sagt: Niedergeschlagen.
Belastbarkeit: Gering.
Sehfähigkeit: etwas besser, mehr Farbe und Details vor allem im Randbereich. Mittleres Sehfeld weiter sehr schlecht.

Sonnabend, 03.05.
Kind hat heute im großen Bett geschlafen, wegen Reizhusten (war zu kalt im Kinderzimmer, nach ner guten Stunde Dauerhusten kam sie dann rübergekrochen und ich hatte nicht die geringste Ambition sie wieder zu verscheuchen). Dennoch entsprechend angespannte Platzsituation – Schlafpatz umfasste ungefähr 30 cm. Also, meiner. zusätzlich wechselweise Kinderkopf bzw. Kinderfüße im Rücken. Irgendwann nachts aufgestanden um dritte Decke zu holen, war saukalt.
Bis gegen 8 Uhr einigermaßen unerquicklich geschlafen.
Erster Tag ohne Kortison. Jetzt Entzug durchstehen..
Höchstleistung des Tages: Zwei Pflanzen im Garten eingepflanzt und jede Menge Grasnarbe entfernt.

Allgemeinbefinden: Müde, kaputt, abends Knochenschmerzen. Leider immer noch leichte Schmerzen beim Augenbewegen.
emotionaler Zustand intern: moep.
emotionaler Zustand extern: angestrengt, müde.
Belastbarkeit: Minimal. Gegen Abend etwas besser.
Sehfähigkeit: Geringfügige Verbesserung gegenüber Freitag.

Sonntag, 04.05.
Papa mit Kind heute aufm Indoorspielplatz, damit ich mich erholen kann. Hatte ich schon erwähnt, dass mbH die beste Hälfte ist, die ich mir vorstellen kann?
Skelettschmerzen waren nachts doch ganz schön übel. Schlafen nur in Embryohaltung überhaupt möglich. Heute morgen wieder weg. Dafür Morgenübelkeit bekommen, die sich auch mit 4-Uhr-Banane, einer Scheibe Weißbrot und nem Glas Orangensaft nur widerwillig beheben ließ – wer jetzt fragen will, ob ich schwanger sei, bekommt Schläge. Appetit praktisch nicht vorhanden, das liegt vermutlich an diesem metallisch-pelzig-tauben Geschmack/Gefühl, dass ich seit Anfang des Kortisonstoßes im Mund habe. Zweimal aus dem Nichts in Tränen ausgebrochen. Dreckszeug. Danach in häusliche Betriebsamkeit verfallen um mich selbst abzulenken. Habe ein Schwein geschlagen, paniert und in Öl ausgebacken. Ansonsten dumpfe Gedanken mit übermäßigem Koffeinkonsum übertüncht.

Allgemeinbefinden: Ausgelaugt. Kopfschmerzen.
emotionaler Zustand intern: deprimiert, gegen Abend besser.
emotionaler Zustand extern: erschöpft, traurig.
Belastbarkeit: nicht existent
Sehfähigkeit: wie gehabt.

Montag, 05.05.
kein Text.

Allgemeinbefinden: Müde. Geschafft.
emotionaler Zustand intern: am Boden.
emotionaler Zustand extern: am Boden.
Belastbarkeit: nicht vorhanden.
Sehfähigkeit: Im Westen nichts neues.

Dienstag, 06.05.
Schlecht geschlafen, da Besucherritze belegt. Von mir. Kind hat meine Betthälfte annektiert.
Kortisonnach-/nebenwirkungen nehmen allmählich ab. Nur einmal in Tränen ausgebrochen. Wegen Mitch Leery. Dawson’s Creek, Season 5, Folge 4. Echter Fortschritt.
Kann keine Nudeln mehr sehen, darum Kartoffeln, Erbsen und Möhren gekocht. Nachmittags zum Supermarkt gepilgert um kopfschmerzauslösendem Baulärm im Haus (Badrenovierung im 2. Stock) zu entgehen.

Allgemeinbefinden: Ok.
emotionaler Zustand intern: überraschend gut.
emotionaler Zustand extern: passabel.
Belastbarkeit: wird.
Sehfähigkeit: muh.

Mittwoch, 07.05.
Letzter Krankheitstag laut gelbem Schein. Nochmal ausschlafen, hauselten und vielleicht den Balkon bepflanzen.

Allgemeinbefinden: Ok. Weiter Kopfschmerzen *seufz*
emotionaler Zustand intern: Frühsommerregen. Also gut 🙂
emotionaler Zustand extern: gut.
Belastbarkeit: in Ordnung.
Sehfähigkeit: So in etwa, nur weniger Details *moep*

Sehnerventzündung #4

Sonntag, 27.04.
Mittagsschlaf gemacht. Ungewöhnlich, habe mich besorgt gefragt, ob ein Schub vor der Tür steht.

Allgemeinbefinden: ok.
emotionaler Zustand intern: gut
emotionaler Zustand extern: gut
Belastbarkeit: mittelprächtig

Montag, 28.04.
langer Arbeitstag, Abends Schwierigkeiten beim Lesen, was ich aber auf allgemeine Müdigkeit schiebe.

Allgemeinbefinden: ok.
emotionaler Zustand intern: gut
emotionaler Zustand extern: gut
Belastbarkeit: gut.

Dienstag, 29.04.
Vormittag ok, obgleich ziemlich anstrengend. In der Mittagspause wieder Schwierigkeiten beim Lesen. Kopfschmerzen. Nach der Mittagspause radikaler Abbau der Sehfähigkeit rechts. Augenbewegungen schmerzen. Schub als Schub erkannt. Nach kurzer Besprechung mit mbH und interner Entscheidungsfindung gegen 15 Uhr zum Arzt. Der bestätigt die Sehnerventzündung mittels VEP. Nominale Verschlechterung der Ergebnisse zum letzten VEP(das war völlig in Ordnung) etwa 40%. Kortison ab Mittwoch. Nach atzt noch kurz Einkaufen. Lebensmittel. Kombipräparat Magnesium + Kalzium + Vit.D. Unter Hochdosenkortison kein Spaß sondern echte Gesundheitsvorsorge (Osteoporoserisiko allgemein + nach dem Absetzen sonst übelste Skelettschmerzen bei mir im Speziellen).

Allgemeinbefinden: ok.
emotionaler Zustand intern: angespannt / niedergeschlagen
emotionaler Zustand extern: gut
Belastbarkeit: mittelprächtig.

Mittwoch, 30.04.
Sehvermögen weiter eingedampft. Liegt noch bei etwa 10-20%. Erste Infusion gegen 8:45. Anschließend nach Hause, entspannen. Gegen 14:30 Aufbruch zum Kind-Abholen. Spaziergang mit der Kleinen, dann eilig nach Hause, da völlig kaputt. Ab 18:00 im Bett bis zum erlösenden Anruf von mbH, dass der nun nach Hause kommt. Halbe Stunde gehauselft. Dann Abendessen. Schlafen.

Allgemeinbefinden: mäßig.
emotionaler Zustand intern: gedrückt.
emotionaler Zustand extern: ok.
Belastbarkeit: nicht vorhanden.

Donnerstag, 01.05.
Zweite Infusion gegen 7:30. Um 10 Uhr wieder daheim. Aufbruch zum Garten gegen 12:15. Kind ist völlig durch den Wind, da wenig Schlaf und offenkundig verunsichert wegen Mamas Zustand. Gartenzeit war im wesentlichen Liegezeit für mich. Kortison ist anstrengend. Familie auch. Familie unter Kortison fast unerträglich, da Chaos. Garten bis etwa 17:00, danach nach Hause wegen einsetzenden Regens. Kind ohnehin komplett übermüdet, da Mittagsschlaf verweigert. Zu Hause also weiter Affentanz.
Gegen 18:30 Kind im Bett. Mama im Bett. Papa hat Freizeit (was auch immer er getan hat..) Gegen 23 Uhr nochmal aufgestanden, Zähne geputzt, Klamottentausch, weiterschlafen. Nachts oft wach, da wohl schon relativ ausgeschlafen.

Allgemeinbefinden: mau.
emotionaler Zustand intern: angespannt
emotionaler Zustand extern: äußerst angespannt/gereizt.
Belastbarkeit: weiterhin nicht vorhanden.
Sehfähigkeit: ca. 20%, subjektiv gegen Abend etwas besser.

tbc.

KZH – krank zu Hause

MbH hat ja nun doch irgendwie immer wieder Pech.
Da ist der Mann einmal im halben Jahr so krank, dass er zu Hause bleiben muss und prompt fällt j-e-d-e-s-m-a-l das Kind wenige Stunden später mit dem gleichen Mist zu Bette.
Auch dieses Mal ists ein grippaler Infekt bei mbH und beim Kind wohl ebenso. Sie klagte zumindest schon am Samstag nachdrücklich über Ohrenschmerzen, was uns ein Ticket in der Notfallpraxis einbrachte. Dort wurde nichts gefunden. Ohren sind prima, keine Flüssigkeit im Mittelohr – soweit in der Kürze der Zeit feststellbar. Sonntag war dann alles gut, anscheinend keine Beschwerden, heute Abend wieder Ohrenschmerzen. Aus dem Nichts (kurz vorher noch ganz friedvoll gespielt). Kurz darauf auch Fieber, leichtes. Wird spannend. Ich hab morgen Spätdienst, das begeistert mich ja komplett und mbH feiert auch ein Fest..

Aber hey, ich hab heute früh meine Monitorerhöhung in der Firma justiert. Endlich in entspannter Haltung am Rechner sitzen. Mein Rücken/Nacken dankt es schon.

Ist das Brot schon fertig?

Gestern Abend, ich bring das Kind ins Bett.
Die Kleine: „Mama, nicht rausgehen. Bitte nur 10 Minuten bleiben.. ich will kuscheln.“
Ich: „Nee, du. Ich kann heute nicht mehr, ich muss auch ins Bett gehen und schlafen. Aber wenn morgen früh das Brot fertig ist, dann hole ich dich ab, du kommst noch eine halbe Stunde zu mir ins Bett und wir kuscheln, ok?“
Die Kleine: „Ok, wenn das Brot fertig ist, komme ich und wann kuscheln wir?“
Ich: „Du brauchst nicht alleine kommen, ich hole dich ab, wenn ich das Brot rausgenommen habe. Versprochen.“
Die Kleine: „Ok.“

Heute Morgen 04:45. Weckerklingeln. Das Brot ruft… doch noch nicht. Hab mich um 10 Minuten vertan.
Egal, ich hol die Kleine einfach ins Bett und dann steh ich eben in 10 Minuten noch einmal kurz auf.
Ich also: *inskinderzimmerschleich*
Die Kleine: *guck* *guck*
Ich: „Nanu? Bist du wach?“
Die Kleine: *hellwach* „Ist das Brot jetzt fertig?!“
Ich: *d’oh?!* „Das Brot braucht noch einen Moment. Aber ich dachte, ich hole dich trotzdem schon jetzt ab.“
Die Kleine: „Oh, ja. Kuscheln!“

Ich also Kind aufn Arm, ab ins große Bett. Kaum angekommen schläft sie angekuschelt ein.

Fazit: Genauestens aufpassen, was man sagt. Unbedingt. Immer. Egal um welche Uhrzeit.

Nächtliche Experimente #1

Wir sind ja schon seit einiger Zeit unter die Selber-Bäcker gegangen.
Zunächst habe ich per Hand gebacken, da vor allem Backmischungen, dann haben wir uns nach zähem Ringen mit uns selbst für einen Brotbackautomaten entschieden. Der hat dann auch übergangsweise Brotbackmischungen gebacken, nach kurzer Zeit sind wir jedoch dazu übergegangen, das Mehl selbst abzuwiegen.

Heute die Eigenkreation für diese Nacht, ein dunkles, ungesäuertes Dinkel:

400g 1050er Dinkelmehl
100g 405er Weizenmehl („muss weg“)
80g Dinkelschrot, mittel
1,5 TL Salz
1 EL Zucker
30g Butter
300ml Wasser

1,5 TL Hefe

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Das Ganze läuft nun im Vollkornprogramm bis morgen früh 4:45 und ich bin gespannt, ob ich es unter ständigem Rühren in den Ausguss geben kann, d.h. ob ich noch zum Aufbackbrötchendealer muss, oder ob es geschmacklich annehmbar ist.

Stay tuned.

Garten 2014

Falls ihr es noch nicht bemerkt habt:
Es ist Gartensaison.

Wir waren schon einige Male in diesem Jahr im Garten. Das Wetter ist sehr spannend derzeit – wir hatten schon fast so etwas wie Sommergefühle und sind leicht bekleidet (wir sprechen nicht von T-Shirt sondern von wirklich sehr leicht bekleidet ^^) und barfuß übers Gras gelaufen, Annika durfte schon einen Tag auf der Wiese Mittagsruhe halten, angegrillt haben wir selbstredend auch schon – unterm Sonnenschirm, weil die Sonne so stark war und ich keine Sonnencreme da hatte.

Im Garten ist schon einiges passiert:
MbH hat ein Kinderbett gebaut. Eine Maßanfertigung für unser mikroskopisch kleines Kinderzimmer. Es fehlt jetzt nur noch ein Lattenrost und die Matratze, dann gibt’s auch Bilder.

Ich habe mich zunächst den Reste meiner Schnittaktion im Herbst zugewendet, da lag doch noch einiges an Ästen, die gehäckselt werden wollten. Häckseln hat auch gut geklappt, die Bäume haben nun jede Menge Mulch.

Darüber hinaus habe ich einen weiteren Hasel-SChnitt durchgeführt – bzw. ich habe zu Ende gebracht, wozu ich im Herbst keine Zeit/Lust/kA mehr hatte. Der neue Asthaufen ist allerdings noch nicht gehäckselt.

Weiterhin habe ich eine großangelegte Search-And-Destroy-Aktion für wilde Brombeeren gestartet. Wobei sich der „Destroy“-Teil im wesentlichen auf das sehr tiefe Abschneiden der Ranken beschränkt hat. Ich würde die Wurzeln auch gern rausreißen, dazu müsste ich jedoch das Grundstück roden. Ich möchte aber, vom Aufwand , der getrieben werden müsste, meine Rotbuche (Alter 60-70 Jahre) und die Birke (15-25 Jahre) nicht rausmachen. Nein! Die Lebensbäume würde ich dem hehren Ziel gern opfern, nur bringt es nichts, wenn sich die Brombeeren trotzdem in den Wurzeln der anderen beiden verstecken können. Egal. Jedenfalls sind sämtliche Brombeerranken, die ich sichten konnte, jetzt erstmal weg.

Eine unser ehemaligen Wassertonnen habe ich vorerst als Lager für die Brombeerranken genommen, bis ich die in den nächsten Wochen dann häcksle.

Ansonsten hat die Buchs-Hecke ihren ersten Schnitt bekommen.

Und wir bauen gerade an einem Spielturm, den wir im vergangenen Herbst zum Schnäppchenpreis bekommen haben.